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Hofstettenstrasse wird saniert

Donnerstag, 19.Januar 2012

Das kantonale Tiefbauamt saniert und verbreitert in diesem Jahr die Hofstettenstrasse in Thun zwischen der Haltestelle Bächimatt und der Stadtgrenze. Die Bauarbeiten im engen Strassenraum dauern rund zehn Monate und bedingen mehrfach einspurige Verkehrsführungen. Es wird empfohlen, die STI-Busse zu nutzen.

Die Hofstettenstrasse wird von Mitte Februar bis Ende November 2012 im Abschnitt Bächimatt–Stadtgrenze Thun saniert. Im Rahmen des rund 3,8 Millionen Franken teuren Bauprojekts wird die Strasse in Stand gestellt und zur Markierung von Radstreifen um rund zwei Meter verbreitert. Die kränkelnde Kastanienreihe im südseitigen Trottoir wird ersetzt.

Die Bauarbeiten beginnen in der Woche vom 13. Februar mit der Baustelleninstallation und dem Fällen der seeseitigen Baumreihe. Dadurch entsteht im engen Strassenraum zusätzlicher Platz für die Bauarbeiten. Die beiden Fahrspuren werden anschliessend auf die seeseitige Strassenhälfte gelegt. Ein schmaler Fussgängerbereich stellt den Zugang zu den Liegenschaften sicher. Der Fussgänger- und Veloverkehr wird während der ganzen Bauzeit über die Bächimattpromenade geführt.

 

Von Mitte Februar bis Ende Juni wird bei der Stadtgrenze beginnend in rund 100 Meter langen Abschnitten die bergwärts gelegene Strassenseite erneuert und verbreitert. Parallel dazu wird die alte, gemäss Bauinventar der Stadt Thun schützenswerte Natursteinmauer zurück versetzt. Der Bereich der Haltestellen Bächimatt wird von Juni bis Mitte August umgestaltet. Die Bauarbeiten auf der seewärts gelegenen Strassenseite erfolgen zwischen Juli und Oktober 2012. Die beiden Fahrspuren werden dazu auf die bereits sanierte Bergseite der Hofstettenstrasse gelegt. Anschliessend finden im November je nach Wetter noch der Einbau des Deckbelags und die Abschlussarbeiten statt.

 

Der Verkehr wird wenn immer möglich zweispurig an der Baustelle vorbeigeführt, dennoch muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Der bergseitige Strassenbau bedingt in den Monaten März, April, Mai und Juni je eine zweiwöchige Phase mit einspuriger Verkehrsführung. Der Einbau des Deckbelags (voraussichtlich erst 2013) wird nochmals während rund einer Woche eine einspurige Verkehrsführung erfordern. Der Verkehr wird in diesen Phasen tagsüber mit Hilfe des Verkehrsdienstes geregelt, um den STI-Bussen eine möglichst gute Durchfahrt zu ermöglichen. Nachts kommen Verkehrsampeln zum Einsatz. Auf eine Verkehrsumleitung wie im Sommer 2007 wird bewusst verzichtet. Stau lässt sich am wirksamsten vermeiden, wenn möglichst viele Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf die STI-Busse umsteigen oder mit dem Velo über die Bächimattpromenade und den Aarequai fahren, wo das sonntägliche Fahrverbot für den Zweiradverkehr aufgehoben wird. Im Interesse des Tourismus werden an den Wochenenden auf der Hofstettenstrasse immer zwei Fahrspuren offen gehalten.